Jahreszeiten

4 Erzählreisen in die Anderswelt rund um Brauchtum, Voksglauben und Jahreszeiten

Frühling

Frühling

"Es sitzt am Brunnen eine holdige Frau"

  • Textbearbeitung: Steigmeier/Cordes
  • Regie: Elke Cordes Freiburg i. Br. (D)

Von der schönen Jungfrau im Sommer- und Wintergarten , welche mit heilendem Wasser ihren Prinzen zum Leben erweckt.
Davon, dass die Menschen im Frühling ihre Dorfbrunnen zu putzen haben. Welche Rolle die holdigen Frauen dabei spielen. Vom Wunderbaum der Muhme Mählen auf dem die ungeborenen Kinder schlafen. Was es mit dem Osterwasser auf sich hat und dass jeder das nach Hause trägt, was er verdient.

Sommer

Sommer

"Woher die Zwerge kommen"

  • Textbearbeitung: Steigmeier/Cordes
  • Regie: Elke Cordes Freiburg i. Br. (D)

Beuge deinen Kopf so tief vornüber, dass du zwischen deinen Beinen hindurch nach hinten schauen kannst. Blicke in dieser Stellung zu dem Hügel, hohlen Baum oder der Höhle, wo du den Zwerg vermutest. Suche einen ausgehöhlten Stein. Das sind Steine, die durch das ständige Tropfen des Wassers ein ausgewaschenes Loch in ihrer Mitte haben. Durch dieses Loch kann man oftmals - wie durch eine Lupe - einen Unterirdischen sehen. Beachte auch hier, wie bei den anderen Anweisungen, die Tages- und Jahreszeit.

Herbst

Herbst

"Vo Zwergechäs und Drachespeutz"

  • Textbearbeitung: Steigmeier/Cordes
  • Regie: Elke Cordes Freiburg i. Br. (D)

"Es schickt der Herr de Joggeli us,

Er söll go Birli schüttle.

Joggeli wott nid Birli schüttle,

D`Birli wend nid falle."

Winter

Winter

"Es brennt ein Licht zur Winterszeit"

  • Textbearbeitung: Steigmeier/Cordes
  • Regie: Elke Cordes Freiburg i. Br. (D)

"Früeh sinked d'Obige, schwarz werdet d'Nächt, de Rege ruscht und trommelt ufs Dach. S'isch e unheimlichi Zyt, es isch Winterzyt."

Es ist die Zeit in der das Woutisheer mit Frau Holle und allen armen Seelen über die Welt zieht.

"S'isch unbestimmti Zyt, s'isch Allerseele".